Hier erst mal ein paar technische Daten ;-)):
Reisezeit: 22 Tage
Gefahrene Kilometer: 2770
Besuchte Campingplätze: 13 (näheres unter:
sonstige
Campingplätze/Deutschland)
Besuchte Bundesländer: 6
CP Preise: von 10€ - 30€ (Im Schnitt lagen sie so bei 15€)
Brötchenservice ans Womo: 3x ;-))
Gesehene Bimobilisten: 2 ;-)
und hier die ungefähre
Route:


Los ging es am Samstag den 19.07.03 Wir sind von Kaiserslautern aus auf direktem
Weg nach Laubach

auf den dortigen
Caravanpark, um uns den in verschiedenen Foren
gelobten Platz
mal mit eigenen Augen anzuschauen. Ich kann nur sagen, alles Lob über diesen
Platz kann ich nur bestätigen!!! Wir wurden super nett von den Betreibern
Saskia und Wolfgang aufgenommen, haben uns rundherum wohlgefühlt und wurden das erste mal auf einem
CP mit Brötchen ans Womo verwöhnt!!
Wir blieben für 2 Tage auf dem Platz, um Kräfte für unsere bevorstehende Tour
zu sammeln ;-))
Am zweiten Tag kamen zufällig noch alte Bekannte von den CF auf den Platz, mit
denen wir dann noch einen netten Abend verbrachten!!

Weiter ging es montags Richtung Eisenach und der Wartburg. Wir hatten den Weg
zur Wartburg schnell gefunden und es war relativ leer auf dem Parkplatz. Bei der Führung
bekamen wir eine beeindruckenden Festung zu sehen.

Anschließend ging es nach Eisenach selbst, das uns allerdings nicht ganz so
gefallen hatte.
Von dort aus machten wir uns auf den Weg zu unserem Übernachtungs-CP. Ich hatte
mir im Vorfeld, von allen Bundesländern, die wir zu bereisen beabsichtigten, über
deren Touristikverbände Campingführer zusenden lassen. Für die Ecke Eisenach
hatte ich mir den
CP in Georgenthal herausgesucht. Ein kleiner, gemütlicher
Platz mit sehr netten Platzbetreibern inkl. Brötchenservice ans Womo.
Abends gingen wir dann im Ort gemütlich essen, wobei uns die alte Bausubstanz
des ehemaligen Kurortes auffiel. Leider zum Teil in bedauerlichem Zustand. Auffällig
war auch die überaus freundliche, aufmerksame Bewirtung in dem Restaurant, die
uns aber in den neuen Bundesländern noch öfters begegnen sollte.

Am nächsten Tag ging es dann weiter nach Weimar, der Stadt Goethes und
Schillers.

Auch dort hatten wir schnell einen Parkplatz in Innenstadtnähe
gefunden (Da machte sich die Handlichkeit unseres Bimobils positiv bemerkbar,
ebenso in anderen Städten)
Nach Besichtigung der sehr schönen Innenstadt und den obligatorischen Fotos des Goethe/Schillerdenkmals
und des Schillerhauses

waren wir noch in der
interessanten Bauhausaustellung in Weimar


Als nächste Zwischenstation hatte ich mir Wittenberg herausgesucht. Also ging
es von Weimar nach Wittenberg, der Stadt Luthers. Im I-Net war ich auf den wohl
relativ neuen CP Marina Camp Elbe gestoßen. Der Platz liegt auf der anderen
Uferseite der Elbe, mit Blick auf Wittenberg. Es ist ein neu errichteter
Campingplatz an einem historischen Brückenkopf. Der CP ist soweit
fertiggestellt, jetzt soll noch eine Marina folgen. Auch dort sehr nette
Betreiber mit Visionen für die Zukunft und Brötchenservice ans Womo.
Vom Platz aus kommt man in 5-8 Fahrradminuten über die Brücke in die schöne
Innenstadt von Wittenberg.

Was natürlich zum Programm gehörte war die berühmte
Tür mit den Thesen.

Am nächsten Morgen fuhren wir noch mit dem Womo zu einem Gymnasium in
Wittenberg, das vom Künstler Hundertwasser gestaltet wurde. Sehr beeindruckend!!


So, jetzt war erst mal wieder Entspannung angesagt. Also ging es an die
Mecklenburgische Seenplatte. Ein kurzer Anruf und wir hatten Glück, am vorher
ausgesuchten
FKK Campingplatz Useriner See war noch ein Platz frei. Alleine
schon die Fahrt durch die wunderschöne Landschaft der Seenplatte mit Ihren
Alleen hat uns begeistert. Die Zufahrt zum Platz führt noch mal über einen 2km
langen Waldweg und man ist dann dort fernab jeglicher Zivilisation, nur umgeben
von Natur.
Der CP selbst liegt in einem lichten Kiefernwald mit direktem Zugang
zum sauberen Useriner See. Am Platz selbst gibt es einen kleinen Verkaufsladen
mit dem notwendigsten inkl. Brötchen. Das einzigste was uns an diesem Platz
gestört hat, war, dass wir nur noch einen Platz im Eingangsbereich bekommen
hatten. Dort ist es morgens immer etwas laut, da der Platz keine öffentliche
Kanalisation hat und in ca. 150m Entfernung der Tank ist, der morgens so um 7Uhr
leergepumpt wird.
Ansonsten werden wir den Platz bestimmt noch mal anfahren, nur mit anderer
Stellplatzwahl!!
Im 2km entfernten Örtchen Zwenzow gibt es noch ein uriges Dorfgasthaus, in dem
man einfach, aber lecker essen kann.

Nach drei erholsamen Tagen ging es dann weiter an unzähligen See vorbei über
das kleinen Städtchen Waren mit seinem schönen Hafen,

dann über das Inselstädtchen
Malchow mit seinem Orgelmuseum

bis auf den
Naturcamping Zwei Seen am Plauer See
bei Zislow. Dieser Platz ist an sich nicht schlecht, leider hatten wir Pech, dass
an diesem Abend Tanzmusik angesagt war und die relativ lang und laut ging. Na
was solls, es war ja warm und man konnte lange draußen sitzen.

Als nächste Station hatten wir uns Schwerin vorgenommen. Dort wollten wir auf
dem CP Ferienpark Seehof für 2 Tage bleiben. Auch hier war problemlos ein Platz
zu bekommen. Auf der Fahrt nach Schwerin machten wir noch kurz Stopp in dem gemütlichen
Städtchen Pachim.
Der CP Seehof liegt direkt am Schweriner See und bietet den Vorteil, dass in 10 Fußminuten
eine Bushaltestelle ist, von der aus alle Stunde ein Bus in die Innenstadt von
Schwerin fährt.
Ansonsten hat der Platz noch ein gutes, gemütlich eingerichtetes Restaurant, das
wir, da wir ja erst gegen Abend ankamen, besuchten.

Am nächsten Morgen ging es dann nach Schwerin. Nach einem Tipp von Bimobilisten ;-)
hatten wir uns zu einer Fahrt mit dem Petermännchen (Schloßgeist),
einem umgebauten Wartburglaster mit Personenanhänger, entschlossen.

Wir wurden
gemütlich durch das sehr beeindruckende Schwerin gefahren und konnten uns dann
anschließend noch zu Fuß die Sehenswürdigkeiten, die uns besonders
interessierten, anschauen.
Der Schweriner Dom
Staatstheater und Staatliches Museum
Schloss mit Landtag

Tja, dann kam der abenteuerliche Teil unserer Tour. ;-))) Wir wollten Ralla
und seine Familie, meinen langjähriger Mitstreiter aus
dem I-Net, erstmals live besuchen.... Was würde uns da erwarten??? Wikinger aus
Schleswig nahe Haitabu ;-)))
Wir also auf zum
Ostsee Freizeitpark Booknis, einem CP zwischen Eckernförde und
Kappel bei Großwaabs.
Dort angekommen saßen schon zwei Leutchen wartend vor der Rezeption: es waren
Ralla und seine Frau Tina. Nach einem großen Hallo ging es dann zu unserem
Platz nah am Wasser (nochmals Danke Ralla für die gute Wahl) und dann zu Ralla´s
Datscha, um den Rest der Familie kennen zu lernen.
Dort das erste Flens, ein Weizenflens, (wußte gar nicht, dass so was nördlich
überhaupt gebraut wird, trotzdem "legger" ;-)) und man hat da schon gemerkt,
dass man
sich sympathisch ist!!
Wir haben uns dann dort drei Tage rundherum wohlgefühlt. Über Tag war
Schwimmen und Faulenzen angesagt, einmal waren wir im benachbarten Damp, (na ja,
nicht wirklich schön) und abends wurde bis spät in die Nacht geklönt
Ich kann nur noch mal von unserer Seite DANKE sagen, für die schöne Zeit
und dass sich die Freundschaft und Sympathie, die sich schon über
das I-Net aufgebaut hat, jetzt live bestätigt hat!!!


Jau, dann war die Zeit schon wieder um und es ging ans Weiterfahren. Nächstes
Ziel war Lübeck. Im DCC Führer hatte ich den stadtnahen
CP Lübeck-Schönböcken
gefunden, der auch eine öffentliche Busverbindung in die Innenstadt bot. Es ist
ein einfacher, aber sauberer Übernachtungsplatz in einem Vorort. Der Bus fuhr
direkt vor dem CP alle 10 Minuten in die Innenstadt.
Auch Lübeck hat uns
sehr gut gefallen. Klar, das Holstentor, das Rathaus, die Kirchen
Roter
Teufel trifft Teufel ;-))
aber auch das
Buddenbrockhaus mit Mann-Austellung

und das Günter Grass Haus.
Der Butt
Abends haben wir dann noch lecker im Restaurant „Zimmermann´s Lübecker
Hanse“ gegessen.
Einem sehr guten Restaurant, mit einem Ex-Badener ;-) als Besitzer, einem sehr netten
Mann!!

Nun sollte es langsam nach Darss gehen. Auf diesem Weg lag Wismar, dass wir uns
noch anschauen wollten. Auch dort war gleich ein stadtnaher Parkplatz gefunden
und auch Wismar ist sehenswert!! Die schön restaurierte Altstadt,
beeindruckende Kirchen, der Hafen und vieles mehr.



Dort dann der erste Schock! Wir hatten einige CP an der Ostseeküste angerufen,
alle belegt. Na gut, es war Samstag, man riet uns, es noch mal sonntags zu
probieren. Da es bei Wismar, im Städtchen Neukloster, den
CP Seecamping
Neukloster gibt, war das kein Problem. Dort angekommen waren wir überrascht von
dem kleinen, aber schönen Platz. Er hat zweckmäßige aber immer saubere Sanitärhäuser
und einen Zugang zum See. Dort erreicht man in ca. 5 Gehminuten ein Seebad, wie
ich es noch von früher kenne, mit Holzsteg, Holzumkleidekabinen usw. und
das ganze umsonst.


So, dann sonntags noch mal telefoniert und gleich der erste Anruf beim
Wellnesscamp Düne 6 war ein Erfolg, wie sich später herausstellte, eher ein
Miss-Erfolg (siehe den dazugehörigen Bericht unter "sonstige
Campingplätze") Wir also auf nach Zingst.
Auf dem
Hinweg hatten wir dann einen ersten Eindruck von dem diesjährigen
Besucherandrang zur Ostsee. Alle kleineren und größeren Orte waren vom Verkehr
verstopft. In Ahrenshoop auf Fischland hatten wir uns dann noch die Künstlerkolonien
angeschaut......

....und dann ging es auf den CP. Zum CP selbst schreib ich hier nichts
mehr, erwähnenswert ist der wunderschöne, breite und feine Sandstrand bei Zingst
herrlicher Strand
Hafen am Bodden
und das gemütliche Städtchen an sich.

Übrigens gibt es direkt hinter dem „CP
Düne 6“ einen Wohnmobilstellplatz, allerdings auch für stolze 15€ für 24
Stunden.

Dann hieß es, sich langsam auf den Rückweg zu machen.
Der führte uns quer durchs Land über Orte wie Wittstock/Dosse,

Kyriz an der
Knatter nach Havelberg, einem Städtchen in Sachsen-Anhalt und wie der Name schon
sagt, umgeben von der Havel auf einer Insel. Auch dort gibt es einen ortsnahen
schönen CP, die
Campinginsel Havelberg, ebenfalls auf einer Insel gelegen, über
eine Brücke mit der Stadt verbunden.
Bischofssitz
Blick über das Städtchen

Als nächstes stand dann der Harz auf dem Programm. Auf dem Weg dorthin waren
wir noch kurz in Tangermünde mit seiner Stadtmauer und dem schönen Stadtbild.
(dort gibt es auch einen Wohnmobilstellplatz am Hafen)

Von dort gings in das
malerische Wernigerode mit seinen Fachwerkhäusern und dem Schloß.

Direkt bei
Wernigerode liegt Elbingerode. Oberhalb des Ortes findet man den gemütlichen
CP
Camping am Brocken. Nahe beim CP (ca.100m)gibt es einen Badeteich, idyllisch im
Wald gelegen mit herrlich kühlem Wasser. Der Ort an sich bietet nicht so viel,
ist aber gut zu Fuß zu erreichen und man kann die leckere Küche des Harz genießen.

Tja, nun hieß es zu unserer letzten Station aufzubrechen. Die hieß Limburg
an der Lahn. Der CP Lahn Camping liegt direkt an der Lahn gegenüber des Domes.
Unmittelbar dabei ein Freischwimmbad, unsere Rettung, denn hier hatte uns
erstmals die Hitze voll erwischt. Weiter nördlich waren die Temperaturen,
zumindest nachts, noch erträglich, aber hier war es wie im Backofen.
Deshalb ging es erst mal zum Schwimmen und gegen Abend dann in das schöne
Limburg, mit seinem beeindruckenden Dom. Auch hier führt ein Fußweg in ca. 10
Minuten vom CP in die historische Altstadt.

Von dort waren es dann nur noch ca. 200km nach Hause, wo wir dann am 09.08.03
wieder wohlbehalten gelandet sind.
Wir konnten viele positive Eindrücke mit nach Hause nehmen, haben viele schöne
Orte und Landschaften gesehen, fast nur nette Menschen angetroffen und uns
keine Minute gelangweilt.
Zum Abschluss noch einer der wunderschönen Sonnenuntergänge
auf Darss.
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